Bildergalerie Simultankirchenfahrt

Auf den Spuren der Reformation in den Simultankirchen
Zwanzig Multiplikatoren aus der Erwachsenenbildung informierten sich über die Hintergründe des Simultaneums und das Zusammenleben der beiden Konfessionen in der Gegenwart. Dabei lernten sie auch unterschiedliche Formen von Kirchenführungen kennen.
In der ehemaligen Simultankirche St. Bartholomäus in Rothenstadt lud Katechetin Gertraud Klinger die Teilnehmer zu einer meditativen Kirchenführung ein. Dazu durfte jeder einzeln die hübsche kleine Dorfkirche betreten und sich dort seinen Lieblingsplatz aussuchen. Gemeinsam betrachteten sie Kanzel, Taufstein und Altar und suchten dazu passende Bibelverse aus.
In St. Jakobus in Wildenreuth baten Bettina Hahn vom EBW und Susanne Kropf von der evangelischen Kirchengemeinde die Teilnehmer darum, nach Spuren der beiden Konfessionen zu suchen. Der Weihwasserkessel am Eingang, verschiedene Altarkreuze und Vortragekreuze oder unterschiedliche gottesdienstliche Gewänder in der Sakristei zeugten vom Leben der beiden Gemeinden in der „Kirchen-WG“.
Ludwig Frank, in der dritten Generation Mesner von St. Ulrich in Wilchenreuth, gab Einblicke in die Geschichte „seines“ Kirchleins. Es zählt zu den ältesten in der nördlichen Oberpfalz und wurde bis 1912 simultan genutzt. Das romanische Christusfresko in der Apsis macht das Gotteshaus zu einer kunsthistorisch interessanten Sehenswürdigkeit. Und es führt die beiden Konfessionen auf ihren Ursprung zurück, den gemeinsamen Glauben an Jesus Christus.